Raphaela-Schiller-Hundefotografin-Horizontal

Meine Kamera und Objektive für die Hundefotografie

Beinahe wöchentlich werde ich gefragt, welches Equipment ich für meine Hundefotografie nutze, daher gibt es nun einen ausführlichen Blogbeitrag zu meiner Kamera Ausrüstung. Seit 2009 fotografiere ich mit Canon und bin wirklich sehr zufrieden mit der Qualität der Technik. Ich habe sehr viele verschiedene Kameras und Objektive (auch von Fremdherstellern) gekauft, getestet und wieder verkauft, bis ich am heutigen Stand angekommen bin. Für mich persönlich muss die Technik einfach robust, zuverlässig und unkompliziert sein. Denn ich möchte mich ganz auf meine Hunde konzentrieren, um ihren Charakter für immer festhalten zu können.

Hinweis: bei manchen Links kann es sich um Partner-Links handeln. Kaufst Du ein Produkt über diesen Link, erhalte ich eine kleine Provision. Für Dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.

Gerne helfe ich dir dabei bessere Hundebilder zu machen. Vor allem wenn man in der Hundefotografie noch etwas unsicher ist, weiß man manchmal nicht woran es liegt, dass die Bilder nicht so werden wie gewünscht. Mit meiner über zehn Jahre langen Erfahrung in der Hundefotografie kann ich direkt einschätzen, woran es liegen könnte.

Raphaela Schiller Hundefotografie Tierfotografie Fotoshooting Hund Baden Württemberg Schweiz Lörrach Freiburg Basel Zürich

Seit 2017 begleitet mich die 5D Mk IV von Canon. Für mich ist sie aktuell ein wunderbares Arbeitsgerät für meine derzeitigen Ansprüche. Sie verfügt über einen Vollformat-Sensor, wodurch ich die Bilder meiner Kunden auch als sehr große Wandbilder anbieten kann. Selbst wenn das Wetter mal schlecht ist und viele graue Wolken jegliche Sonnenstrahlen schlucken, kann ich noch helle und nahezu rauschfreie Bilder machen. Sie ist so schnell, dass ich selbst einen rasend schnellen Terrier in Action fotografieren kann.

Dieses Weitwinkel Objektiv kommt bei den normalen Hunde Fotoshootings eher selten zum Einsatz. Durch die geringe Brennweite wird das Motiv sehr stark verzerrt. Ich nutze es gerne Outdoor in Kombination mit einem Blitz, um etwas surreal wirkende Hundeportraits zu machen. 
Bei einem Ausflug mit den Hunden in die Natur ist es eines meiner Lieblingsobjektive ich kann mit dem Weitwinkel wunderschöne weite Landschaften fotografieren und den Hund darin künstlerisch integrieren.

Noch vor einigen Jahren hätte ich niemals ein Objektiv mit einer geringen Brennweite wie diesem 35mm angefasst. Für mich galt je mehr Brennweite, desto besser. Erst nach und nach habe ich gefallen daran gefunden, und seitdem ich das 35mm Objektiv von Canon habe, liebe ich diese Brennweite. 
Vor allem wenn ich mit diesem Objektiv sehr nah an den zu fotografierenden Hund (+ Besitzer) gehe entstehen fast dreidimensional wirkende Bilder. Wenn ich dann im richtigen Moment abdrücke entstehen so Momente, die unfassbar echt und emotional wirken. Wenn der Hund nicht gerade sehr menschenscheu ist, fotografiere ich fast am liebsten mit diesem Objektiv. Durch die Blende von 1.4 (wobei ich meist mit einer Blende von 2.2 fotografiere) wird der Hintergrund auch wunderschön verschwommen und die Hunde Augen kommen bestens zur Geltung.

2009 habe ich mit dem kleinen Bruder, dem sehr viel günstigeren Canon EF 85mm f/1.8 USM begonnen. Schnell habe ich mich in diese Brennweite für Hundeportraits verliebt, die Qualität hat mich aber nach einigen Jahren nichtmehr so richtig zufrieden gestellt, nachdem meine Qualitätsansprüche gestiegen sind. Vor einem Jahr zog dann die neuste L Variante bei mir ein und ich nutze sie inzwischen bei jedem Fotoshooting mit Hund für die klassischen Portraits. Auch bei den gemeinsamen Bildern mit Hund und Mensch nutze ich dieses Objektiv wirklich sehr gerne. Die Proportionen werden korrekt dargestellt, es macht ein wunderschönes weiches Bokeh und der fokussierte Bereich ist knackscharf.

Nein, mein Makro Objektiv nutze ich nicht, um Blumen zu fotografieren, sondern für Welpen oder sehr kleine Hunderassen. Denn oftmals ist bei den normalen Objektiven die Naheinstellgrenze sehr weit und ich bekomme von sehr kleinen Hunden keine optimalen Portraits hin. Mit dem Makro Objektiv schaffe ich es aber einen schönen Ausschnitt bereits beim Fotografieren zu wählen, sodass ich die bestmöglichste Bildqualität erhalte. Andernfalls müsste ich das Bild nachträglich in der Bildbearbeitung zuschneiden, was immer mit einem Qualitätsverlust einhergeht. Von diesem Objektiv gibt es übrigens auch eine günstigere Nicht-L Variante von Canon.

Dieses Objektiv ist neben dem 85mm Objektiv meine liebste Linse für Hundeportraits. Die Freistellung des Hundes zum Hintergrund ist durch die Kombination der langen Brennweite und der offenen Blende noch stärker und der Hund wird dadurch sehr stark hervorgehoben. Durch die lange Brennweite kann ich mit dem Hund aber schon nichtmehr so gut selber agieren, weswegen ich es nur nutzen kann wenn das Kommando „Bleib“ sehr gut sitzt. 

Meine Action-Linse schlechthin. Sobald es am Ende eines Hunde Fotoshootings an die Bewegungsbilder geht, kommt dieses Objektiv zum Einsatz. Durch die lange Brennweite und die Blende von 2.8 wird der Hintergrund sehr unscharf und die Hunde kommen so perfekt zur Geltung. Der Ultraschallmotor ist unfassbar schnell und so kann ich auch die kleinste Rennsemmel bildlich einfrieren.

Dieser Artikel ist inzwischen schon etwas älter, seit Februar 2021 fotografiere ich mit der Canon Eos R6. Alle Infos findest Du in einem neuen Beitrag:

Du möchtest von mir lernen, wie Du auch solche Hundebilder machen kannst?

Du hättest auch gerne besondere Momentaufnahmen von Deinem Lieblingshund?