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Die komplette Auflistung meines Equipments als selbstständige Fotografin

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Meine Kamera und Objektive für die Hundefotografie

Seit Februar 2021 ist diese spiegellose Kamera meine Hauptkamera für die Hundefotografie. Vor dem Kauf war ich mir nicht sicher, ob die 20MP ausreichen würden. Aber Überraschung – es reicht vollkommen aus. Die Schnelligkeit, das Klappdisplay und das Rauschverhalten lassen mein Herz bei jedem Fotoshooting schneller schlagen. Und das obwohl ich eigentlich kein Technik-Nerd bin. 

Die perfekte Kombination, um für jede Situation mit sämtlichen Hunden – egal ob einzelner Welpe oder Rudel mit mehreren Hunden – gerüstet zu sein. Portraits, Actionaufnahmen, Bilder von Hund und Menschen. Alles ist mit diesem einen Objektiv möglich und dazu ist es noch ein absolutes Leichtgewicht. Die Kombi macht einfach nur Spaß und selbst nach einem langen Fotoshooting habe ich kein Problem mehr mit Verspannungen oder Entzündungen im Handgelenk. 

Dieses Objektiv habe ich mir gekauft, um bei Wanderungen mit einem einzigen Objektiv möglichst flexibel zu sein. Davor waren das 35mm und das 85mm Objektiv meine Lieblingsobjektive aber das ständige Wechseln bei einem Fotoshooting oder einem Ausflug haben mich auf Dauer genervt. Ich bin aber auch ein großer Fan der offenen Blende, daher wurde es das neue RF 28-70mm f/2.0 L Objektiv und nicht das RF 24-70mm f/2.8 L. Ich bin mal gespannt, wie ich mit diesem Brummer zurecht komme, immerhin wiegt es ganze 1,4kg. Ich habe es erst Ende Juni 2021 gekauft, daher kann ich noch nicht allzu viel dazu sagen. Der erste Test mit meinen eigenen Hunden hat aber wahnsinnig viel Spaß gemacht und ich habe es sogar geschafft die Kamera und das Objektiv einhändig zu halten. 

Das einzige EF Objektiv, welches ich aus meinem vorherigen Festbrennweiten-Objektivpark behalten habe. Denn selbst an dem neuen R-System funktioniert es tadellos und fokussiert rasend schnell. Mein Lieblingsobjektiv für niedliche von-oben-Portraits, Bilder bei denen ich etwas mehr von der Landschaft zeigen möchte und vorteilhafte Hund-Mensch Bilder. Langfristig werde ich es auch durch eine RF-Linse austauschen aber nur, um mir den zusätzlichen EF/RF-Adapter als extra Teil in der Kameratasche zu sparen.

Um die Objektive mit einem EF-Bajonett an dem EOS R-System nutzen zu können, benötigt es den entsprechenden Adapter. Mit den neueren Objektiven muss man dadurch kaum auf die Geschwindigkeit des Autofokus verzichten, bei den älteren Objektiven (zb Canon EF 135mm f/2.0L oder Canon EF 200mm f/2.8 L II ) klappt das leider nur im Schneckentempo (der Grund, weswegen ich mir dann sehr schnell das 70-200mm Zoom gekauft habe). 

Mein wichtigstes Kamera-Zubehör bei einem Hunde-Fotoshooting

Auf dieses System bin ich durch die Zeit als Hochzeitsfotografin gekommen. Es wird eine Platte mit Pin an der Stativschraube der Kamera befestigt und diesen Pin kann man in die Halterung des entsprechenden Hüftgürtels schieben und die Kamera hängt dadurch sicher an dem Gürtel. Ich hatte lange mit Schulterschmerzen und Rückenschmerzen zu kämpfen, wenn ich die Kamera längere Zeit an dem üblichen Gurt über die Schulter hängen hatte. Durch meine schmalen Schultern ist die Kamera oft heruntergerutscht oder ich musste meine Schultern verkrampft hochziehen, damit das eben nicht passiert. Selbst mit professionelleren Kameragurten die man sich auf beide oder eine Schulter diagonal hängen kann, wurden die Schmerzen nicht weniger. Seit ich den Hüftgurt verwende habe ich wirklich keine Schulterschmerzen mehr. Selbst bei langen Wanderungen kann ich die Kamera so bequem immer griffbereit an mir tragen. Eine absolute Herzens-Kaufempfehlung! Es gibt natürlich auch eine Variante für die schwereren Spiegelreflex-Kameras.

Ich liebe diesen Kamerarucksack weil er zu 100% durchdacht ist und dabei noch super stylisch aussieht und nicht gleich als Kamerarucksack erkennbar ist. Es gibt viele Taschen für Kleinteile, ein Laptop Fach und mehrere Trennteile um den Rucksack so einrichten zu können, wie ich ihn gerade brauche. Durch die kleinen außenanliegenden Schlaufen kann ich sogar einen faltbaren Trinknapf oder den Leckerliebeutel anhängen wenn ich meine Hunde fotografiere und es tropft kein Wasser auf das Equipment. Selbst bei längeren Wanderungen ist er mit meinem schmalen-Frauenrücken und den schmalen Schultern sehr angenehm zu tragen. 

Als Tierliebhaberin habe ich nach einer hochwertigen und stabilen Handschlaufe gesucht, die nicht aus Leder besteht. Fündig wurde ich bei Spider, der gleiche Hersteller wie der des Hüftgurtes. Mit der Handschlaufe liegt die Kamera sehr gut in der Hand und ich muss nun keine Sorge mehr haben, dass mir die Kamera aus der Hand fällt wenn mich ein Hund bei den Actionbildern umrennen sollte.

Von diesen habe ich gleich zwei Stück, da die Canon EOS R6 über zwei Speicherkartenfächer verfügt und ich somit gleich während eines Fotoshootings eine doppelte Sicherung der Bilder habe. Das ist enorm wichtig, sollte eine Speicherkarte mal ausfallen oder beschädigt werden. Die Geschwindigkeit reicht selbst für längere Actionsequenzen aus und es würden locker 2-3 Fotoshootings vom Speicher her auf die Karten passen. Allerdings sichere und formatiere ich die Karten nach jedem Fotoshooting.

Meine Computer und Bildschirm/ Monitor Technik für die Fotografie

Ja ich gebe es zu, ich gehöre zu den absoluten Apple-Fans! Kurz nachdem die neuen MacBooks mit dem neuen M1 Chip von Apple erschienen sind, habe ich es mir direkt gekauft. Mein altes MacBook Pro hatte ausgedient (ich konnte es immerhin sage und schreibe 7 Jahre verwenden!) und so musste ich in neue Technik investieren. Ich nutze es für alles: RAW-Bilder bearbeiten, Photoshop-Retusche, Videoschnitt mit Premiere-Pro, surfen, Streaming und was soll ich sagen: es funktioniert alles tadellos. Nichtmal beim Exportieren der Raw-Bilder fängt es an zu rauschen und der Akku hält gefühlt ewig. Für mich die allerbeste Investition, noch weit vor meiner neuen Kamera der Canon EOS R6. Es macht mich glücklich, wenn Technik funktioniert und schnell ist, und das trifft hier zu 200% zu.

In meinem Home-Office verwende ich diesen 24″ Monitor mit matter Oberfläche für die Bildretusche. Hier sehe ich alle Details und kann mich so um die Beauty-Fellretusche der Hunde kümmern. Für ambitionierte FotografInnen, die ihre Bilder farbecht bearbeiten und drucken wollen ist ein hochwertiger Monitor definitiv Pflicht.

In meinen Anfängen der Fotografie ist es mir immer mal wieder passiert, dass die ausgedruckten Bilder nicht so ausgesehen haben, wie ich sie an meinem Computer bearbeitet habe. Oft waren die Bilder zu hell oder zu dunkel oder hatten einen unschönen Farbstich. Ich dachte lange, dass das entsprechende Druck-Labor Schuld sei, bis ich zum ersten Mal in meiner Ausbildung etwas von der Monitorkalibrierung gehört habe. Grob heruntergebrachten bedeutet es Folgendes: mit einem entsprechenden Gerät kann man die Farb- und Helligkeitswiedergabe seines eigenen Monitors messen. Durch ein dazugehörendes Programm wird dann eine Art Filter über den Bildschirm gelegt, um Farbstiche oder falsche Helligkeiten auszugleichen. Dadurch sieht man die Bilder nun auf dem Monitor so, wie sie später im Druck aussehen werden und es kommt nichtmehr zu unschönen Überraschungen, die nur viel Geld und Nerven kosten können. Auf jeden Fall eine wertvolle Investition, wenn man die Bilder nicht nur für die Festplatte fotografiert. 

Lange Zeit habe ich mich bei der Bildbearbeitung mit einer Maus oder dem Touchpad gequält. Ein Krampf in den Fingern bei der längeren Bildbearbeitung war da vorprogrammiert. Ein Grafiktablett funktioniert bei der Verwendung als Maus-Ersatz, fühlt sich aber an, als ob man mit einem flüssig gleitenden Kugelschreiber über ein Blatt Papier kritzelt. Damit kann man angenehm stundenlang präzise mit Photoshop Hunde-Augen digital zum Strahlen bringen. 

Damit die Bildmengen ausreichend gesichert sind nutze ich ein RAID System. In dem Gehäuse befinden sich zwei externe Festplatten, werden mir am Computer aber nur als eine Festplatte angezeigt. Denn sobald ich einen Auftrag auf diese Festplatte kopiere wird automatisch eine Kopie auf der zweiten Festplatte gesichert. Sollte eine Festplatte somit mal beschädigt werden habe ich automatisch eine doppelte Sicherung. Sollte der Speicher mal voll sein kann man einfach zwei leere Festplatten kaufen und diese in das RAID System einsetzen. 

Da mein neues MacBook Pro nurnoch über zwei USB-C Anschlüsse verfügt benötige ich diesen Adapter um normale USB 2.0/3.0 Anschlüsse verwenden zu können. Er dient mir außerdem als Cardreader um die Bilder von meiner Kamera auf den Laptop zu kopieren. Optisch passt er in seinem metallischen grau perfekt zu dem MacBook – ganz wichtig! 

Um in meinem Büroschrank oder unterwegs etwas Ordnung in alle Kabel und kleinen technischen Geräte zu bringen verwende ich diesen Organizer. Hier finden tatsächlich alle meine elektronischen Kleinteile ihren Platz (ich habe lange Zeit zum ausmisten benötigt um so weit zu sein! :D) 

Was ich außerdem noch täglich verwende

Wenn ich in Ruhe fokussiert auf dem Balkon arbeiten möchte und die Nachbarn in der Zeit lautstark ihren Rasen mähen, kann ich dank der Npise-Cancelling Funktion trotzdem ungestört arbeiten und produktiv sein. Die Außenwelt lässt sich nahezu vollkommen ausblenden, und die Soundqualität ist auch der Wahnsinn! Mit Filmmusik auf den Ohren und ohne Ablenkung schaffe ich es so die Bilder (gefühlt) in doppelter Geschwindigkeit zu bearbeiten!

Nach der Kamera und meinem MacBook definitiv mein wichtigstes Werkzeug. Kunden-Anfragen und die Social Media Accounts kann ich dadurch auch bestens mal von unterwegs aus bearbeiten. 

Softwares & Online Tools

Dieser digitale Büroassistent sorgt dafür, dass all meine E-Mails, Anfragen, Aufträge und Rechnungen geordnet sind und ich über alle bürokratischen Dinge und Termine den Überblick behalte. Man kann automatische Workflows, To-Do Listen, Verträge erstellen und anpassen, sodass ein großer Teil der Arbeit, die sich für jeden Auftrag wiederholt, automatisieren oder stark vereinfachen lassen. Man kann Aufträge mit den jeweiligen Terminen einem Kunden zuordnen und automatisch mit dem Kalender verknüpfen. So läuft alles flüssig, sodass ich nichtmehr im Papierkram und verschiedenen Programmen untergehe, sondern alles schön geordnet habe. Es war für mich als leicht kreativer Chaot definitiv die Rettung. 

Pixieset nutze ich, um meinen KundInnen die fertig retuschierten Bilder zu übermitteln. Der Hauptgrund für mich auf USB-Sticks oder DVDs zu verzichten ist, dass es inzwischen so viel unterschiedliche Technik gibt. Die einen nutzen ein Macbook mit einem USB-C Anschluss, andere haben kein CD-Laufwerk mehr, andere wiederum nutzen nur ein Tablet. Hier eine haptische Lösung zu finden, die für Jede*n funktioniert ist schier unmöglich. Die Bilder auf einem Endgerät via Pixieset zu downloaden ist aber immer möglich. Für mich hat es außerdem den Vorteil auch von unterwegs auf die retuschierten Bilder zugreifen zu können, wenn ich schnell ein Bild auf meinen Hundefotografie Social Media Accounts posten möchte. 

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