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So gelingt das perfekte Tierfoto // Tierfotografie Tipps

Die Firma Inuvet aus Lörrach hat mich Anfang des Jahres angeschrieben, ob ich für ihre Kunden nicht einige Tipps zur Tierfotografie geben kann. Das habe ich natürlich gerne gemacht! Und weil ich dachte, dass die Tipps auch für euch hilfreich sein könnten, durfte ich den Artikel netterweise auch hier veröffentlichen.

Wir lieben es Bilder von unseren Tieren aufzunehmen wenn sie gerade besonders niedlich gucken, witzige Dinge machen oder seelenruhig schlafen. Damit deine Bilder in Zukunft noch besser werden, habe ich einige Tipps für dich gesammelt.

Was meiner Meinung nach am allerwichtigsten für schöne Tierbilder ist: man sollte niemals ein Tier verängstigen, stressen, oder ein Risiko (Straße, Gleise, etc) eingehen. Kein Bild der Welt ist es wert, die Gesundheit oder sogar das Leben eines Tieres zu gefährden. Das Tierwohl steht immer an oberster Stelle, was eigentlich so selbstverständlich sein sollte.

Die meisten von uns gehen arbeiten, um am Ende des Monats ein Gehalt zu bekommen. Warum sollte es bei den Tieren anders sein? Besonders schöne Tierportraits kannst du machen, indem du dein Tier motivierst und belohnst. Bei manchen Tieren funktionieren hier die Lieblingsleckerchen gut, andere reagieren besser auf ihr Lieblingsspielzeug. Bei anderen wiederum helfen bekannte Worte oder Tierstimmen-Apps. Meine Sheltie Hündin Malia reagiert zum Beispiel am besten auf den Namen ihres Hundefreundes. Dann verdreht sie ihren Kopf besonders niedlich zur Seite, wenn ich den Namen erwähne. Egal für welche Methode du dich entscheidest, sobald dein Tier auf eine der genannten Reize reagiert, heißt es schnell sein. Meistens hat man nämlich nur einen Bruchteil einer Sekunde Zeit zum Abdrücken des Auslösers.

Fotografieren wird auch oft »malen mit Licht« genannt. Das zeigt schon deutlich, was für eine wichtige Rolle das Licht in der Fotografie spielt. Denn mit dem richtigen Licht steht und fällt es, ob ein Bild gut oder schlecht ist. Ich persönlich liebe das weiche, warme Licht bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang. Fotografie-Anfängern würde ich empfehlen zuerst mit der Sonne im Rücken zu fotografieren. Der Hund wird von der Sonne schön beleuchtet und du hast genügend Licht auf deinem Tier für scharfe Bilder. Wenn du schon etwas mehr mit der Technik vertraut bist, kannst du auch versuchen gegen die Sonne zu fotografieren. Hier erfordert es etwas Fingerspitzengefühl, weil die meisten Kameras direkte Sonneneinstrahlung nicht mögen und der Autofokus zum scharf stellen etwas verrückt spielt. Doch es wird sich lohnen: bei Gegenlicht entstehen wunderschöne verträumte Bilder.

Um ein vorteilhaftes Bild deines Tieres machen zu können, solltest du dich auf seine Augenhöhe begeben. Bei Pferden oder großen Hunderassen reicht es schon sich hinzusetzen. Bei kleineren Tieren wie Katzen, kleinen Hunderassen oder Meerschweinchen solltest du dich unbedingt auf den Boden legen. Aus dieser Perspektive werden die Proportionen korrekt dargestellt. Wenn du dich nicht hinlegen möchtest, kannst du Dein (kleines) Haustier auch beispielsweise auf einem Baumstamm, einer Mauer, einer Treppe oder einer Bank platzieren. Denk daran auch hier kein Risiko einzugehen! Dein Tier könnte herunterfallen. Also sollte diese Methode nur bei kleinen mutigen Akrobaten angewandt werden. Mit den Perspektiven kann man auch wunderbar spielen, um verschiedene Bildaussagen zu vermitteln. Beugst du dich über dein Tier (Vogelperspektive) und lässt es zum Beispiel mithilfe eines Leckerchens direkt in die Kamera schauen, sieht es besonders niedlich aus. Wählst du die Froschperspektive, sprich du fotografierst dein Tier unterhalb der Augenhöhe, sieht dein Tier sehr erhaben und stolz aus.

Dank der digitalen Fotografie machen wir in kürzester Zeit tausende Bilder. Es ist wundervoll, dass wir so kostengünstig und einfach wundervolle Momente aus unserem Leben festhalten können. Leider »verstauben« dadurch auch viel zu oft die unzähligen schönen Erinnerungen auf unseren Smartphones und Festplatten. Ein Bild wird dadurch nur ein digitales Ding, was eventuell gerade mal nach dem Tod eines geliebten Vierbeiners Beachtung bekommt. Dabei sind Bilder so viel wertvoller. Sie können uns für einen Moment aus dem Hier und Jetzt heraus ziehen und uns an die tollsten Orte bringen, die wir in unserem bisherigen Leben gesehen haben. Daher lege ich es dir ans Herz, tolle Fotoprodukte der schönsten Bildern aus deiner privaten Fotosammlung anfertigen zu lassen. Das kann ein Fotoalbum mit vielen schönen Bildern sein, oder aber eine individuelle großformatige Wandgalerie mit den Lieblingsbildern deines Tieres, um dein Zuhause zu verschönern.

Fotografieren kann einfach sein, wenn man den Dreh raus hat. Wer jedoch keine Zeit oder Lust hat, sich mit der Technik und dem Licht zu beschäftigen, aber dennoch wunderschöne Bilder seines Tieres haben möchte, dem empfehle ich ein Fotoshooting bei einem professionellen Tierfotografen zu buchen. Es ist nämlich eine einmalige Investition in unglaublich wertvolle Erinnerungen an unsere liebsten Vierbeiner, die leider oft viel zu kurz ein sehr wichtiger Teil unseres Lebens sein dürfen.

Ich bin Raphaela Schiller, professionelle Hundefotografin aus Rheinfelden in Baden-Württemberg. Spezialisiert habe ich mich auf charaktervolle Hundeportraits in natürlicher Umgebung. Bei einem entspannten Spaziergang in der Natur mache ich besondere Aufnahmen, die den wundervollen Charakter deines Hundes widerspiegeln. Mein Fokus liegt neben den einzigartigen Portraits auf hochwertigen Fotoprodukten, die individuell auf die Wünsche und die Einrichtung meiner Kunden abgestimmt sind. Ich bin überwiegend deutschland- und schweizweit unterwegs, Fotoshootings sind weltweit buchbar.

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